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„Bach – Spiegelungen“ NeoBarock

15. März um 19:0020:30

Kammerkonzert

„Bach – Spiegelungen“
NeoBarock

Maren Ries – Barockvioline /-viola
Ariane Spiegel – Barockvioloncello
Stanislav Gres – Cembalo

Veranstalter: Konzertgesellschaft Schwerte

„NeoBarock“ – Passt das zusammen? Das haben wir uns
bereits 2016 gefragt, als dieses Ensemble schon einmal mit
großem Erfolg bei uns zu Gast war. Das Ensemble aus zwei
Violinen (bzw. Violine und Viola), Cello und Cembalo, das
sich diesen Namen gegeben hat, war lange – zunächst mit
der berühmten „Antiqua Köln“, deren Mitglieder sie waren –
nur auf „Barock“ spezialisiert. Dann aber haben sie sich vor
zehn Jahren als Gruppe neu orientiert, um der festgefahrenen,
austauschbaren Szene alter Musik zu entkommen.
„Wir haben die Musik für uns gerettet,“ so charakterisieren
sie selbst den Schritt ins Neue, zum „NeoBarock“. Ihr Ziel
ist es, „historische Authentizität mit einer Bezugnahme
zum gegenwärtigen Hören“ zu verbinden, so ihre eigene
Aussage. Dass dieses Ziel in herausragender Form erreicht
wurde, ist 2014 mit der Verleihung des „Echo Klassik“ für
das Ensemble gewürdigt worden.
Bei NeoBarock ist der Ensemblename Programm: Alte und
Neue Musik – interpretiert auf dem der jeweiligen Musikepoche
entsprechenden Instrumentarium – verschmelzen
in beziehungsreich gestalteten Konzertprogrammen und
offenbaren dadurch ihre zeitlose Relevanz.
In „Bach – Spiegelungen“ macht NeoBarock die bis heute
ungebrochene Faszination von Johann Sebastian Bachs
Musikalischem Opfer erlebbar. Der Legende nach erdach-
te Friedrich der Große die Notenfolge, auf der
alle Sätze des Musikalischen Opfers beruhen.
Auf diesem „Thema Regium“ basiert auch das
Königliche Thema des koreanisch-deutschen
Komponisten Isang Yun. Bach verarbeitet das
musikalische Material in Kanons, Fugen und
Sonaten – Yun figuriert es durch zwölftönige
Klangfelder und unternimmt mit ihm „einen
Spaziergang in die asiatische Tradition“. Inspiriert
von der kontrapunktischen Kunst Bachs,
komponierte der tschechische Komponist Viktor Kalabis
die Kanonischen Inventionen für seine Frau, die Cembalistin
Zuzana Růžičková. Sie war die erste Cembalistin, die
Bachs gesamte Cembalomusik einspielte. Dass sie vier
Konzentrationslager überlebte, verdankte sie nach eigenen
Worten Johann Sebastian Bach: „Bachs Musik hat mich gerettet
… Bach hat mir gezeigt, dass es etwas gibt, das uns
transzendiert.“
Wertvollste Instrumente des Ensembles ermöglichen einen
homogenen Spitzenklang; das Cembalo, das die Künstler
selber mitbringen, ist eine Spezialanfertigung für NeoBarock
und passt als Basso Continuo perfekt zum harmonischen
Charakter der klassischen Triobesetzung.

Kammerkonzert
Freitag, 15. März 2024, 19:00 Uhr
St. Viktor-Kirche
Schwerte 3

– Vorverkauf 18 €
– Tageskasse 20 €, Schüler/Stud. 5 €
– Großes und Kleines Wahl-Abo

Details

Datum:
15. März
Zeit:
19:00 – 20:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

St. Viktor-Kirche Schwerte
Am Kirchhof 1
Schwerte, NRW 58239 Deutschland
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Veranstalter

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